Komorbidität


 

Komorbidität



Als Komorbidität oder Begleiterkrankung werden in der Medizin ein oder mehrere zusätzlich zu einer Grunderkrankung vorliegende, diagnostisch abgrenzbare Krankheits- oder Störungsbilder bezeichnet.

Komorbiditäten können, müssen aber nicht, ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen.

Eine besondere Schwierigkeit bei der Bestimmung von Komorbiditäten besteht in der Frage, welche zusätzlichen Befunde als Symptome gewertet und welcher Krankheit beziehungsweise welchen Krankheiten diese gegebenenfalls zugeordnet werden.

Komorbiditäten treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf.

Entscheidend ist, dass bei der Behandlung einer Erkrankung das Vorliegen anderer Erkrankungen mit berücksichtigt wird, da diese den Behandlungserfolg bzw. das Gesamtüberleben entscheidend beeinflussen können und in erster Linie das Gesamtwohl des Patienten im Vordergrund steht.

Vor allem im Bereich der psychischen Störungen nach DSM-IV kommen Mehrfachdiagnosen oft vor. So zeigt sich, dass bei einem problematischen Substanzgebrauch (bzw. Abhängigkeitserkrankungen) gehäuft eine Depression, Angst- und Panikstörung sowie eine Dysthymie nachgewiesen werden kann. Auch hier gilt wieder, dass damit keine Aussage getroffen wird, ob und wie welche Störung für das Auftreten der anderen verantwortlich zu machen ist.

Alexithymie kann auch als komorbide Störung bei Autismus auftreten.

Source:
http://de.wikipedia.org/wiki/Komorbidit%C3%A4t







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Als Komorbidität oder Begleiterkrankung werden in der Medizin ein oder mehrere zusätzlich zu einer Grunderkrankung vorliegende, diagnostisch abgrenzbare Krankheits- oder Störungsbilder bezeichnet. Komorbiditäten können, müssen aber nicht, ursächlich mit der Grunderkrankung zusammenhängen. Eine besondere Schwierigkeit bei der Bestimmung von Komorbiditäten besteht in der Frage, welche zusätzlichen Befunde als Symptome gewertet und welcher Krankheit beziehungsweise welchen Krankheiten diese gegebenenfalls zugeordnet werden. Komorbiditäten treten mit zunehmendem Alter gehäuft auf. Entscheidend ist, dass bei der Behandlung einer Erkrankung das Vorliegen anderer Erkrankungen mit berücksichtigt wird, da diese den Behandlungserfolg bzw. das Gesamtüberleben entscheidend beeinflussen können und in erster Linie das Gesamtwohl des Patienten im Vordergrund steht. Vor allem im Bereich der psychischen Störungen nach DSM-IV kommen Mehrfachdiagnosen oft vor. So zeigt sich, dass bei einem problematischen Substanzgebrauch (bzw. Abhängigkeitserkrankungen) gehäuft eine Depression, Angst- und Panikstörung sowie eine Dysthymie nachgewiesen werden kann. Auch hier gilt wieder, dass damit keine Aussage getroffen wird, ob und wie welche Störung für das Auftreten der anderen verantwortlich zu machen ist. Alexithymie kann auch als komorbide Störung bei Autismus auftreten.

Alexithymie - auch Gefühlsblindheit - ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches geschätzte 10% der Bevölkerung betrifft und damit für mehr als 10 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum relevant ist.

Alexithymie beschreibt die Schwierigkeit oder auch Unfähigkeit von Personen Ihre Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Vielen Gefühlsblinden ist ihr Defizit kaum bewusst und es wird meistens nur im Kontakt mit engen Angehörigen oder mit dem Partner zum Problem.

Diese Seiten sollen weitere Informationen über Alexithymie anbieten und Betroffenen, Angehörigen oder auch Interessierten die Möglichkeit eines Informationsaustausches bieten.