Ainsworth, Mary: Ainsworth-Mary


 

Ainsworth, Mary: Ainsworth-Mary



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Mary Ainsworth entwickelte Ende der 1960er Jahre mit der sogenannten Fremden Situation ein Setting zur Erforschung kindlicher Bindungsmuster. Für die standardisierte Verhaltensbeobachtung von einjährigen Kindern wählte sie ein Wartezimmer mit Spielecke, wie sie in Arztpraxen üblich sind. Nachdem eine fremde Person eingetreten ist, verlässt die Mutter den Raum für kurze Zeit. Durch diese Trennung von der Mutter, welche für einjährige Kinder in der unbekannten Umgebung eine Belastung darstellt, sollte Bindungsverhalten beobachtet werden können.



In Anwesenheit der Mutter dagegen sollten die Kinder sich sicher fühlen und in der Lage sein, die Umgebung zu erkunden.



Ainsworth stellte drei Ausprägungen von Bindungstypen fest, welche sich innerhalb dieser Interaktion mit der Bindungsperson entwickeln können: sicher, unsicher-vermeidend und unsicher-ambivalent.



Bei der ersten Gruppe mit „sicherer“ Bindung fand das von Bowlbys Bindungstheorie vorhergesagte ausgewogene Wechselspiel zwischen Nähe suchen und Erkundung statt, wobei die Mutter als „sichere Basis“ diente.



Die zweite Gruppe, die Ainsworth als „vermeidend“ bezeichnete, zeigte ein starkes Erkundungs-, aber wenig Bindungsverhalten und schien kaum unter der Trennung zu leiden. Diese Kinder vermieden den Körper- und Blickkontakt zur Mutter.



Die „ambivalenten“ Kinder der dritte Gruppe zeigten kaum Erkundungsverhalten, waren stets in der Nähe der Mutter, litten sehr stark unter der Trennung und waren wütend auf die Mutter, wenn sie wieder zurück kam.

Source:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Ainsworth







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Mary Ainsworth entwickelte Ende der 1960er Jahre mit der sogenannten Fremden Situation ein Setting zur Erforschung kindlicher Bindungsmuster. Für die standardisierte Verhaltensbeobachtung von einjährigen Kindern wählte sie ein Wartezimmer mit Spielecke, wie sie in Arztpraxen üblich sind. Nachdem eine fremde Person eingetreten ist, verlässt die Mutter den Raum für kurze Zeit. Durch diese Trennung von der Mutter, welche für einjährige Kinder in der unbekannten Umgebung eine Belastung darstellt, sollte Bindungsverhalten beobachtet werden können.

In Anwesenheit der Mutter dagegen sollten die Kinder sich sicher fühlen und in der Lage sein, die Umgebung zu erkunden.

Ainsworth stellte drei Ausprägungen von Bindungstypen fest, welche sich innerhalb dieser Interaktion mit der Bindungsperson entwickeln können: sicher, unsicher-vermeidend und unsicher-ambivalent.

Bei der ersten Gruppe mit „sicherer“ Bindung fand das von Bowlbys Bindungstheorie vorhergesagte ausgewogene Wechselspiel zwischen Nähe suchen und Erkundung statt, wobei die Mutter als „sichere Basis“ diente.

Die zweite Gruppe, die Ainsworth als „vermeidend“ bezeichnete, zeigte ein starkes Erkundungs-, aber wenig Bindungsverhalten und schien kaum unter der Trennung zu leiden. Diese Kinder vermieden den Körper- und Blickkontakt zur Mutter.

Die „ambivalenten“ Kinder der dritte Gruppe zeigten kaum Erkundungsverhalten, waren stets in der Nähe der Mutter, litten sehr stark unter der Trennung und waren wütend auf die Mutter, wenn sie wieder zurück kam.

Alexithymie - auch Gefühlsblindheit - ist ein Persönlichkeitsmerkmal welches geschätzte 10% der Bevölkerung betrifft und damit für mehr als 10 Millionen Menschen im deutschsprachigen Raum relevant ist.

Alexithymie beschreibt die Schwierigkeit oder auch Unfähigkeit von Personen Ihre Gefühle hinreichend wahrnehmen und beschreiben zu können. Vielen Gefühlsblinden ist ihr Defizit kaum bewusst und es wird meistens nur im Kontakt mit engen Angehörigen oder mit dem Partner zum Problem.

Diese Seiten sollen weitere Informationen über Alexithymie anbieten und Betroffenen, Angehörigen oder auch Interessierten die Möglichkeit eines Informationsaustausches bieten.